Modul A3 – Modellierung des potentiellen Nutzens für Patienten und die öffentliche Gesundheit

Auf Grundlage von Modul A1 und A2 erfolgt eine statistische Modellierung des potentiellen Nutzens für Patienten und die öffentliche Gesundheit (Impact Assessment) durch eine leitliniengerechte Versorgung. Ziel des Moduls ist es, anhand von alkohol-attributablen Fraktionen (AAF), den Anteil von riskanten und schädlichen Alkoholkonsum an der alkoholbezogenen Morbidität (in Form von Krankenhaustagen) und Mortalität anhand von epidemiologischen und Versorgungsdaten zu quantifizieren und so den zu erwartenden Gesundheitsgewinn durch eine verbesserte leitliniengerechte Versorgung abzuschätzen. Die Auswertung erfolgt nach Versorgungssektor (ambulant/teilstationär/stationär) und berücksichtigt geschlechtsspezifische und altersgruppenspezifische Ergebnisse aus den Modulen A1 und A2. Das Ergebnis sind sektorspezifische Abschätzungen von Versorgungsbereichen nach Gesundheitsnutzen durch eine verbesserte leitliniengerechte Versorgung.

 

Zuständige Projektpartner:

Technische Universität Dresden, Institut für Klinische Psychologie und Psychotherapie, Prof. Dr. Jürgen Rehm, Dipl.-Psych. Jakob Manthey